Beschreibung
Es gibt Tracks, die man zuerst im Bauch entdeckt. „Bulldozer“ (A1) ist einer von denen. War bei den letzten Moon Harbour-Maxis spätestens auf den zweiten Blick das Hitpotential erkennbar, funktioniert dieses Muster auf der ersten reinen Tanzmann-Maxi seit über einem Jahr einfach nicht. Denn „Bulldozer“ trägt dem umtriebigen DJ-Dasein von Matthias Tanzmann Rechnung und packt den Vibe seiner Sets in pralle sieben Minuten. Der dichte Groove, dieser lange Spannungsbogen, die sich quälend langsam öffnende Acid-Line – so was hat einfach nicht vor, Couches zu rocken. Spiel es laut, der Rest erklärt sich dann von selbst.
Endlich ist es uns gelungen, den Jena City Boy und langjährigen Label-Freund Robag Wruhme mit einem Remix ins Moon Harbour-Boot zu holen. Dass er nicht nur die aktuelle Nummer eins in Sachen fetter Basslines ist, sondern auch das Wesen des Originals wie kaum ein zweiter Remixer aufzugreifen vermag, ist längst kein Geheimnis mehr. Sein traumzauberhafter „Moosmutzel-Remix“ (B1) krallt sich die wenigen Melodiefetzen des Bulldozers und bastelt daraus einen melancholischen Ravetrack, der trotz seiner perfekten Breaks und typischen Detailvielfalt nie die allgegenwärtige Schwermütigkeit überwinden kann (oder will). Robag Wruhme rult sogar mit einer Träne auf der Wange, das ist ganz schön beeindruckend.
Die winterliche Stimmung greift auch „Still like it like that“ (B2) auf und liefert einen im besten Sinne altmodischen Deep House-Track, der sich tief in Richtung Detroit zu verneigen scheint. Mike Grant lässt grüßen. We still like it like that. And we hope you’ll do, too.
Tracklist A
Tracklist B
- Bulldozer – Robags Herbstmoosmutzel Remix (5:45)
- Still Like It Like That (6:29)
Samples hören